Wasser-kunstWerke im Fluss, Bach und Meer

Welche Klänge entstehen mit Wasser und verschiedenen „Natur-Musik-Instrumenten“? Eine große Experimentierfreude mit Ästen, Pflanzenstängeln, Eimer, kleinen und großen Steinen erzeugte unterschiedlichste Laute. 

„FliessendStark“ Das Wasser eines Baches plätscherte leise vor sich hin. Die Fließrichtung betonten in Reihe gelegte pinke Blüten des Drüsigen Springkrautes. Diese Pflanze hat schöne Blüten, aber ist eine Bedrohung für heimische Pflanzen, weil sie diese verdrängt und sich immer weiter ausbreitet. – Meinerzhagen, 2018

 

 

„Getragen“  In der Mitte geschnittene Blätter hatten auf einer Seite Blätter, auf der anderen Seite keine. Auf einer Pfütze schwammen die gelegten Schriftzeichen, wie ein grafisches Muster, bis der nächste Regenschauer die Form veränderte. – Meinerzhagen, 2018


„RaschelWasser“  Vertrocknete Blätter steckten in der Erde eines Sees. Ein großer Kontrast zwischen Fülle an Wasser und verdurstet. – Willingrade, 2014

 

„GegenPol“  Drei ähnlich lange und gebogene Äste wurden in einen kleinen Wassertümpel im Wald gesteckt. An einem Faden hängt ein Stein, der das Ganze durch ein Gewicht stabilisiert. Es war gar nicht so einfach, in dem weichen nassen Untergrund nicht 'baden' zu gehen oder trockenen Fußes in den Gummistiefeln zu bleiben. – Noer, Ostsee, 2017, Gemeinschaftsarbeit

 

 


„BergWasser“  Es regnete und regnete und verregnete meine Laune. Bis ich anfing das Wasser als Material zu entdecken: Mit großen stabilen Blättern entstand eine Wasserrutsche, die einen Meter lang einen Hügel hinabführte. – Gersfeld, Rhön, 2014

 

 

„WasserRutsche“  Danach folgte eine komplexere Konstruktion: Als Unterbau funktionierten in Form gebrachte Kletten, die in der Mitte höher und im Aussenbereich niedriger waren. Und so floss das Wasser in einer schwungvollen Kreisbewegung auf den Rasen. – Gersfeld, Rhön, 2014

 


„SchattenFrucht“  Leuchtend rote Früchte drängten sich bei meinen Spaziergängen förmlich auf. Die Hagebutten der Kartoffel- und Heckenrose, Früchte des Weißdorns und Sanddorns wurden auf einen Faden aufgezogen. Dies war unterschiedlich schwierig, je nachdem, wie weich das Innenleben war. Im Wasser schwammen die Kreise auf dem Wasser und veränderten fortwährend ihre Form und auch die Schatten, die sie warfen.

 

Wir waren mehrere Landart-Künstler und sahen uns ihre Werke an. Aus einiger Entfernung sahen wir, dass eine Gruppe Jugendlicher am Strand Müll sammelten. Sie waren sehr erfolgreich und hatten einiges eingesammelt. Dann entdeckten sie mein Werk: Es wurde diskutiert, dann mit einem Stock aus dem Wasser gefischt und fröhlich vor sich hergetragen. Es war lustig, dies zu beobachten und war kurz am überlegen, ob ich hingehen sollte. Dann fand ich es spannender, zu sehen, was passiert, zumal ich die Objekte sowieso wieder mitgenommen hätte, damit sich keine Tiere in den Schnüren verfangen können und der Faden nicht in der Natur zurück bleibt. – Schiermonnikoog, Westfriesische Insel, 2014

 


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