EIN AFRIKA-TRAUM IN BILDERN

malerei mit kasein-Tempera auf Jute

„FeigenRaschler“  Schimpansen-Familie schwelgt in den süßen Früchten eines Feigenbaums. | 100 x 80 cm | 480 €

„WasserTänzer“  Flamingos flanieren stolz hin und her, präsentieren sich grandios mit ruckartigen Kopfbewegungen. Geniale Choreografen. - 60 x 80 cm | 370 €


AFRIKAS UNGLAUBLICHE WEITE, SCHÖNHEIT UND ERLEBNISSE

SIND JEDERZEIT IN MEINER ERINNERUNG ABRUFBAR

MANCHMAL HAT MAN GLÜCK und kann die Tiere von recht nahem beobachten. Dennoch gilt in den Nationalparks, dass Busse auf den Wegen bleiben müssen, um den Tieren ihre Rückzugsorte zu lassen. Wer sich nicht daran hält, riskiert eine fette Geldstrafe. Auch Aussteigen ist untersagt. Dies sind, nach dem was ich vor Ort sah, sinnvolle Regelungen, um eine Balance zwischen den Lebensräumen und Anliegen von Natur und Mensch zu halten. 

 

AUFGEREGTE STIMMEN ERTÖNTEN AUS DEM WALKIE-TALKIE. Hastig, mit mehrmaligem Vor und Zurück drehte unser Fahrer auf dem schmalen Weg um und raste mit uns davon. Wir saßen ganz still: Waren wir auf der Flucht? Nach einiger Zeit hielten wir vor einem Baum. Dicht gedrängt standen bereits mehrere Busse auf dem Sandweg. Auf dem Baum lag ganz entspannt ein Leopard. Ein zauberhafter Anblick und Glücksgefühl, dieses geschmeidige Tier so betrachten zu können. Gleichzeitig fühlte es sich unnatürlich an, dass so viele Menschen ihn anstarrten. Es war das einzige Mal, dass unser Fahrer selbst zum Fernglas griff, um ein Tier zu beobachten: In dieser Gegend wurde zuletzt vor zehn Jahren ein Leopard gesichtet.

 

DER LÖWE, DEN WIR GERADE NOCH BEOBACHTET HATTEN, lief plötzlich direkt auf unseren Bus zu. Wir hörten Klingelgeräusche. Unser Fahrer rief:„Dreht die Fenster hoch!“ – „Nur noch ein Foto!“ – „Dreht sofort die Fenster hoch!“ Dann lief der Löwe in zwei Metern Abstand an unserem Bus vorbei und verschwand in der Weite der Landschaft. Kurz darauf näherten sich Massai mit ihren Kühen auf dem Weg zu einer naheliegenden Wasserstelle. 

 

DER BUS STAND FRONTAL VOR EINEM RIESIGEN STEIN. Nur wenige Meter entfernt dösten mehrere Löwen im Schatten der Bäume. Bei Unruhe im Rudel hätte der Rückwärtsgang unseres Gefährts einwandfrei funktionieren müssen …

 

EIN GROßER ELEFANTENBULLE STAND MITTEN AUF DER STRASSE. Das Elefantenbaby in der Nähe muss unter seinem Schutz gestanden haben, denn er kam wütend auf uns zu. Wir traten wir schnellstens den Rückzug an und verließen den Ort auf kürzestem Weg. 

 

MIT GROSSER SPANNUNG ERWARTETE ICH DIE BÜFFEL. Mein ständiges Nachfragen bei unserem Fahrer Ronald, wann ich Büffel zu sehen bekäme, handelte mir den Spitznamen „Miss Buffalo“ ein. Am vorletzten Tag war es endlich so weit: eine große Büffelherde, direkt vor meinen Augen – und mittendrin lag ein Nashorn und schlief.

 

Safaritour durch verschiedene Nationalparks in Kenia: Tsavo Ost/West, Lake Naiwasha, Lake Nakuru und Massai Mara. | 2010

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